Trotz Herausforderungen: Gut versorgt – mit der BKK PwC

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ausgabenspirale im Gesundheitswesen dreht sich weiter in nie gekanntem Tempo. Selbst bei jüngeren, eigentlich gesunden Versicherten steigen die Kosten spürbar. Auffällig ist auch: Immer mehr Behandlungsfälle überschreiten Kosten von 100.000 Euro. Der größte Treiber dahinter sind – neben den Arzneimittelausgaben – die Krankenhäuser. Die Kostenexplosion weiter befeuert haben diese im Jahr 2024. Der Grund: Viele Kliniken haben auf die anstehende Krankenhausreform reagiert, indem sie die Fallzahlen erhöht und mehr Operationen durchgeführt haben. Warum? Weil die Zahl der Behandlungen im Zuge der Reform mit darüber entscheidet, wer welche Leistungen anbieten darf. Ob all diese Eingriffe medizinisch notwendig waren, darf zumindest kritisch hinterfragt werden.

Trotz Herausforderungen: Gut versorgt – mit der BKK PwC

In diesem Kontext möchte ich Sie als Versicherte der BKK PwC auf eine unserer starken Leistungen aufmerksam machen: die ärztliche Zweitmeinung. Mit ihr können Sie sich vor Eingriffen eine zusätzliche, unabhängige professionelle Einschätzung einholen. Zögern Sie bitte nicht, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen – Ihrer Gesundheit zuliebe.
Generell gilt, wir als Krankenkasse können an vielen Stellen unterstützen. Auf Verordnungen, Arztbesuche oder

Klinikaufenthalte haben wir aber keinen Einfluss. Umso wichtiger wäre eine zukunftstaugliche Gesundheitspolitik. Die Realität … nun, die sieht leider anders aus. Ja, die Pflegeversicherung erhält zur Stabilisierung für 2025/26 rund zwei Milliarden Euro in zwei Etappen. Klingt nach viel, reicht aber bei Weitem nicht.

Auch die gesetzliche Krankenversicherung bekommt finanzielle Mittel – allerdings nur als rückzahlbare Darlehen. Das ist leider lupenreine Problemverschiebung: Die Belastung wird einfach in die nächste Legislaturperiode verlagert. Strukturelle Probleme löst so ein Handeln nicht. Schon 2025 sind nahezu alle Krankenkassen dadurch gezwungen (gewesen), ihre Zusatzbeiträge unterjährig anzuheben. Deshalb fordern wir gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband ein Ausgabenmoratorium sowie eine zumindest temporäre Begrenzung der Honorarsteigerungen. Niemand wird dadurch in Existenznot geraten. Aber es wäre ein sinnvoller Schritt zu mehr finanzieller Stabilität.

Stattdessen plant die Politik im vierten Quartal die Entbudgetierung der Hausärzte. Das klingt nach besserer Versorgung, bedeutet in Wahrheit jedoch steigende Ausgaben, die langfristig die Versicherten belasten, ohne dass mehr Qualität entsteht. Als BKK PwC setzen wir alles daran, dem entgegenzuwirken. Wir digitalisieren. Wir verschlanken Prozesse. Wir prüfen kontinuierlich interne Abläufe und optimieren sie im Sinne unserer Versicherten.

Bei aller Ernsthaftigkeit: Lassen Sie uns nicht den Blick auf die wortwörtlichen Sonnenseiten des Lebens vergessen. Der Sommer ist da – hoffentlich mit vielen entspannten Momenten für Sie! Denken Sie auch an Ihre Auslandsreise-Krankenversicherung, wenn es in die Ferne geht. Für Versicherte der BKK PwC ist sie ganz stressfrei über unsere Webseite buchbar – zu besonders günstigen Konditionen.
In diesem Sinne: Erholen Sie sich gut und genießen Sie die Sommerzeit.

Ihr
Lars Grein, Vorstand der BKK PwC

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Veröffentlicht: 29.07.2025 - Aktualisiert: 11.12.2025