Gemeinsam weiter nach vorn

Liebe Leserinnen und Leser,

2025 war ein Jahr voller Veränderungen – auch für uns. Vielleicht haben Sie es schon bemerkt: Unser BKK-Trägerunternehmen, PwC, hat einen neuen Markenauftritt. Klarer, moderner und mit Fokus auf die technologische Innovationstärke – so präsentiert sich die runderneuerte Visualität. Der Gedanke dahinter: Besser erlebbar machen, dass PwC für seine Kunden Entwicklungen beschleunigt und dabei hilft, Werte zu schaffen und zu schützen.

Mehr Klarheit, mehr Orientierung

Technologie-Kompetenz, Verlässlichkeit, Fortschritt – das sind Attribute, die auch wir als BKK PwC traditionell leben. Deshalb gehen wir diesen Weg voller Überzeugung mit: Wir haben unsere Medien im Laufe des Jahres angepasst, zum Jahreswechsel kommt nun auch unser neues Logo. Der „gelbe Flügel“ wird verschwinden. Stattdessen wird das Erscheinungsbild schlichter und dynamischer. Denn auch wir haben den Anspruch, Entwicklungen voranzutreiben und gleichzeitig Stabilität zu geben. Nah an Ihnen, unseren Versicherten zu sein, und unsere Services konstant noch einfacher und Leistungen noch maßgeschneiderter zu machen. Schön, dass wir dies nun über alle Kommunikationswege hinweg auch optisch widerspiegeln können.

Während wir uns weiterentwickeln, bewegt sich die gesundheitspolitische Landschaft leider nur langsam. Die Probleme in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind seit Jahren bekannt: Die Menschen werden älter, medizinische Leistungen teurer. Vor Corona konnte dieses „Füllhorn“ finanziert werden – getragen von einer starken Wirtschaft. Heute ist es nahezu leer. Doch statt klarer Entscheidungen hat die Regierung eine Finanzkommission eingesetzt. Hochkarätig besetzt, immerhin. Ihr Auftrag: Vorschläge für die Zukunft der GKV zu erarbeiten. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 26 vorliegen. Ob die Politik sie umsetzt, bleibt offen.

Dabei führt kein Weg an strukturellen Anpassungen vorbei: Eine Primärarztversorgung etwa würde Ressourcen sparen und das System verbessern. Zuzahlungen, die seit Jahrzehnten unverändert sind, müssen endlich offen diskutiert werden. Und: Wir müssen uns eingestehen, dass alle Akteure ihren Beitrag leisten müssen. Wir als BKK PwC sparen bereits seit Jahren bei den Verwaltungskosten. Aber am Ende braucht es Reformbereitschaft auf allen Ebenen.

Der Schätzerkreis geht für 2025 von einem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 2,9 Prozent aus – obwohl dieser im Laufe des Jahres schon mehrfach überschritten wurde. Das bedeutet: Auf Sicht werden die Beitragssätze vieler Kassen steigen müssen. Auch wir werden im Dezember darüber entscheiden.

Ich hoffe sehr, dass 2026 ein Jahr wird, in dem Reformen nicht nur angekündigt, sondern auch umgesetzt werden. Ohne Denkverbote. Alles, was Beitragszahler entlasten kann, sollte zumindest diskutiert werden. Damit unser Gesundheitssystem zukunftsfähig bleibt und die Last nicht einseitig bei den Beitragszahlenden sowie der GKV liegt.

Zum Jahresende wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben schöne, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundes, glückliches neues Jahr.

Ihr
Lars Grein, Vorstand der BKK PwC

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Veröffentlicht: 27.11.2025 - Aktualisiert: 11.12.2025