Erfreuliches Ergebnis in Sachen Vorsorgebereitschaft

Werte Versicherte.

das Engagement der Bundesregierung scheint auf den ersten Blick positiv zu sein: Es werden diverse Entlastungspakete geschnürt, die Menschen sollen mehr Geld zur Verfügung haben. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn indirekt sorgt sie dafür, dass Mehrkosten für nahezu alle gesetzlich Versicherten entstehen. 

Eingriff in Vermögen der gesetzlichen Krankenkassen

Bereits zum zweiten Mal greift die Politik nämlich massiv in die Vermögen der gesetzlichen Krankenkassen ein. Rücklagen aus Beitragsgeldern, die eigentlich dazu gedacht sind, Schwankungen in der Versorgung auszugleichen – wie beispielsweise in der Corona-Pandemie – werden radikal abgeschöpft. Auch Gesetze, die bereits unter Gesundheitsminister Jens Spahn auf den Weg gebracht wurden, verursachen signifikante Kosten.

Das wiederum zwingt die gesetzlichen Krankenkassen, ihre Beitragssätze zu erhöhen. Wie diese künftig aussehen, kann aktuell noch keine Kasse sagen. Aber fest steht: Während sich die Regierung nach außen hin als Geldgeber inszeniert, nimmt sie den Bürgern indirekt im Gesundheitssystem wieder Geld ab.

Hinzu kommen diverse Einflussfaktoren, welche Gesundheit immer teurer machen: Von Krankenhäusern, die unter dem Druck gestiegener Energie-Kosten leiden, über die Digitalisierung des Gesundheitswesens bis hin zur noch immer nicht bewältigten Corona-Pandemie.

Unklare Kommunikation in Sachen Booster-Impfungen

Für letztere sollte die STIKO der Kompass sein, an dem wir uns hierzulande ausrichten. Es braucht klare Empfehlungen, für wen weitere Booster-Impfungen sinnvoll sind – nämlich, zum Stand der Erstellung dieses Vorwort, alle im Alter 60+. Hier sorgt jedoch unklare Kommunikation für viel Unsicherheit. Auch Gesundheitsminister Lauterbach positioniert sich leider unkonkret und suggeriert, dass alle sich jederzeit boostern lassen könnten.

Tatsächlich folgen viele Haus- und Betriebsärzte aber lediglich der aktuell gültigen Empfehlung.

Was unabhängig vom Alter im Herbst absolut sinnvoll ist, ist die aktuelle Grippeschutz-Impfung. Damit schützen Sie sich indirekt auch gegen mögliche schwerere Verläufe einer Corona-Infektion. Meine Empfehlung lautet daher: Den Vorsorge-Termin unbedingt wahrnehmen!

5029 Teilnehmende bei Vorsorgeuntersuchung

Wo das zuletzt herausragend der Fall war, war bei unserer Aktion „Darmkrebsprävention 2022“. Mit 5029 Teilnehmenden haben wir dabei einen Rekord aufgestellt. Das freut mich nicht nur ungemein, weil es zeigt, dass unsere Versicherten sich aktiv für Vorsorge interessieren. Sondern auch, weil es hilft, mögliche Risiken aufzudecken und durch ärztliche Beratung so gut wie möglich zu eliminieren. Rechtzeitig erkannt, ist Darmkrebs zu nahezu 100 % heilbar – umso wichtiger die Prävention gegen diese tückische Erkrankung.

Brandneue Untersuchungen und Vorsorgeangebote

Brandneu ist unsere Landingpage „Schwangerschaft und Babyzeit“, auf der wir gebündelt alle Untersuchungen und Vorsorgeangebote rund um Schwangerschaft für Mutter, Vater und Kind vorstellen. So finden Sie die passenden Leistungen, ohne erst im großen Leistungskatalog Ihrer BKK PwC blättern zu müssen. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Schwangerschaft und Babyzeit entdecken

Viel Spaß bei der Lektüre der eProfile – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Lars Grein, Vorstand

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Veröffentlicht: 14.09.2022 - Aktualisiert: 16.09.2022